Gemeinsam geht besser – Resonanz im Kopf

Kennen Sie diese Tage, in denen die Welt schweigt – und nicht im guten Sinn? Ruhe kann wunderbar sein, aber zu ruhig ist auch problematisch. Vielleicht hat man sich gerade aufgerafft und alle schwierigen Mails abgearbeitet, Bewerbungen losgeschickt, ein Gespräch mit dem Chef gesucht oder ein Manuskript endlich weggeschickt. Nun beginnt das Warten auf Antwort, auf Resonanz auf die eigene Aktivität. Und wie es der Teufel will, bleibt Resonanz gerne dann aus, wenn man am meisten auf sie hofft. Diese Hoffnung ist eine sehr menschliche: Wir brauchen das Gefühl, selbst wirksam zu sein, etwas zu erreichen. Erst dann stellt sich das Gefühl ein, am Leben teilzuhaben und Sinn in der eigenen Tätigkeit zu finden.

Ein Beispiel Resonanz im Alltag sind Gesprächssituationen. Gerade im Job findet man sich schnell in der Situation, durch Überbietungsrhetorik oder Ablenkungsmanöver  das eigene Gesprächsziel aus den Augen zu verlieren. Schafft man es, in solchen Situationen gelassen zu bleiben und die Spielzüge des Gegenübers zu erkennen, dann kann man die Situation umkehren und eine starke Selbstwirksamkeitserfahrung machen. So wird es möglich, das Geschehen aktiv zu gestalten. Ein Buchtipp dazu: Conversation Zen ist ein kompakter Leitfaden zum Thema Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit im Gespräch.

Diese geistige Seite von Resonanz ist nicht wirklich von der körperlichen Erfahrung zu trennen – beide bedingen sich gegenseitig. Körperliches Wohlbefinden  bildet die Basis für ein gelingendes Verhältnis zu anderen Menschen und beruflichen Erfolg. Genauso beeinflusst der geistige Zustand den Körper und unsere sozialen Beziehungen. Und es geht noch komplexer: Auch die Umwelt inklusive unserer Mitmenschen hat einen großen Einfluß auf uns. Resonanz geht immer in beide Richtungen. Wissen um diese Verbundenheit ermöglicht es, positiv Einfluss zu nehmen: Die eigene Situation und Geisteshaltung wahrzunehmen und positiv zu verändern, kann Wunder wirken!

 

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